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DFG-Forschungsprojekt: Politik und Komik. Zur Selbst- und Fremdinszenierung politischer Akteure in hybriden Satire- und Comedyformaten des deutschen Fernsehens

Nicht erst seit dem Mitwirken des Entertainers Stefan Raab im Rahmen des Kanzlerduells 2013 lässt sich eine verstärkte Verbindung der Bereiche Komik und Politik im deutschen Fernsehen feststellen. Politiker treten zunehmend als Gäste in komikorientierten TV-Sendungen auf. Dieser Umstand ist vor allem deshalb bemerkenswert, da Komik in der Tradition der Satire als bewährtes Mittel der politischen Kritik gilt. Aus diesem Grund erforscht das Team von Prof. Dr. Andreas Dörner in Kooperation mit Prof. Dr. Ludgera Vogt (Bergische Universität Wuppertal) diese komplexe Beziehung zwischen Politik und Komik. Dabei wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie die komische Präsentation von Politischem das Publikum beeinflusst. Hierzu werden Sendungen analysiert, Interviews mit beteiligten Akteuren geführt sowie Rezeptionsanalysen vorgenommen.
Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dr. des. Benedikt Porzelt (Marburg), MA Matthias Bandtel (Wuppertal)

Projektbeginn: Juli 2013.